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Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schnittbilder des Körpers erstellt. Bei dem auch Kernspintomographie genannten Verfahren wirken Magnet-und Hochfrequenzfelder zusammen. Dadurch ist die MRT zwar technisch aufwändig, für den Patienten aber praktisch nebenwirkungsfrei, da keine Röntgenstrahlen zur Anwendung kommen. Die Untersuchung ist deshalb auch gut für Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen für Schwangere geeignet.

Wann wird eine MRT durchgeführt?

Mit der MRT ist eine sehr genaue Trennung der Weichteilstrukturen möglich, wodurch sich das Gehirn, die Wirbelsäule oder Gelenke hervorragend darstellen lassen. Sehr wichtig ist aber auch die Untersuchung der Mamma (Brustdrüse) zur Unterscheidung gut- und bösartiger Veränderungen. Hier kann die MRT bei unklarem Mammographiebefund weiterhelfen. Bei Erkrankungen der Gallengänge oder der Blutgefäße ersetzt die MRT in vielen Fällen die bisher notwendigen invasiven Eingriffe mittels Katheter, die häufig mit Nebenwirkungen verbunden sind. Das MRT kommt darüber hinaus bei der multiparametrischen Untersuchung der Prostata im Rahmen der Krebsvorsorge zum Einsatz.    

Wie wird die MRT durchgeführt?

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege in einem röhrenförmigen Magneten. Der Magnet unserer Geräte ist relativ kurz und hat an Kopf- und Fußende eine weite Öffnung. Die Geräte stehen in einem Raum mit viel Tageslicht. Bei Patienten mit Platzangst können wir problemlos ein Beruhigungsmittel geben. In diesen Fällen darf der Patient anschließend allerdings nicht selber Auto fahren. Während der Untersuchung entstehen mitunter sehr laute Klopfgeräusche, es liegen deswegen Ohrstöpsel bzw. Kopfhörer bereit. Die Untersuchung dauert 15 bis 30 Minuten. Während dieser Zeit müssen Sie ruhig liegen. In manchen Fällen ist es hilfreich oder notwendig, ein Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Dieses Kontrastmittel (Gadolinium) ist in der Regel sehr gut verträglich. Es enthält kein Jod. Eine Vorbereitung für die Untersuchung ist seitens des Patienten nicht nötig: Sie müssen in der Regel nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen.

An unseren beiden Standorten sind modernste Geräte von Siemens und Philips im Einsatz. Das Magnetfeld hat jeweils eine Stärke von 1,5 Tesla (das entspricht etwa dem 15.000-fachen des Erdmagnetfeldes).

Wann kann eine MRT nicht durchgeführt werden?
Kontraindikationen für die Untersuchungen sind Herzschrittmacher und bestimmte Metallteile bzw. implantierte elektronische Geräte im Körper. Vor jeder Untersuchung wird der Patient von uns noch einmal gefragt, ob und welche Metalle sich in seinem Körper befinden. Anschließend klären wir gewissenhaft ab, ob eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann. Ist die Verabreichung von Kontrastmitteln notwendig, ist vor der Untersuchung eine allergische Reaktion des Patienten auf Gadolinium abzuklären sowie eine Einschränkung der Nierenfunktion auszuschließen.

Patientenfragebogen
Vor einer MRT-Untersuchung bitten wir den Patienten, einen Fragebogen auszufüllen, den Sie in unserem Downloadbereich  finden. Sie können den Fragebogen gerne bereits ausgefüllt zu Ihrem Untersuchungstermin mitbringen.

 

Anmeldung
 
Standort München West
Fürstenrieder Str. 62
Mo - Fr 7:30 - 21 Uhr
Sa 8:00 - 13 Uhr
089  4613315-10
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Standort München Süd
Boschetsrieder Str. 123
Mo - Fr 7:30 - 18 Uhr
089  4613315-60
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  So finden Sie uns

 

    
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